Sonntag, 11. November 2012

Herbstdepressionen


Die Blätter fallen vom Baum, draussen wird es kalt und während den meisten Tagen regnet es. Es ist wieder Herbst geworden.
Das ist nicht für jedermann erfreulich. Denn rund 10 Prozent der Bevölkerung leiden unter einer Herbst – Winter – Depression, der grösste Teil davon sind Frauen. Doch warum ist das so? Warum sind wir im Sommer besser gelaunt als im Herbst und im Winter?
Erstens ist es im Sommer warm. Die Tage sind lang, wenn man aufsteht ist es hell und wenn man nach Hause geht, geht die Sonne erst einige Stunden später unter. Wegen dem Licht und der angenehmen Wärme gehen die Leute gerne nach draussen und pflegen somit auch ihre sozialen Kontakte. Im Winter jedoch ist es eisig kalt und man bleibt lieber zu Hause. Ausserdem stehen die Leute in der kalten Jahreszeit meist dann auf, wenn es noch dunkel ist und kommen dann nach Hause, wenn die Sonne bereits wieder untergegangen ist. Dieser Lichtmangel kann sich auf die Psyche des Menschen auswirken. Denn wir brauchen das Licht und die Wärme um glücklich zu sein.
Mir persönlich gefällt der Frühling und der Sommer auch besser als der Winter. Über eine Depression kann ich jedoch nicht klagen, so schlimm ist es nicht. Aber auch mir fällt auf, dass ich im Winter viel seltener die Lust verspüre, mit meinen Freunden rauszugehen, mich aufzurappeln und mich in die eisige Kälte zu stürzen. Und am Morgen stehe ich nicht wirklich gerne auf.
Jetzt haben wir einen weiteren, kalten Winter vor uns. Und ich muss gestehen: Ich freue mich jetzt schon auf den Sommer!

Mittwoch, 7. November 2012

Es ist mir heilig

Wie definiert man heilig? Unantastbar? Perfektion? Oder einfach nur Wichtigkeit?

Die Etymologie von „heilig“ beruht auf dem Wort „heil“, was soviel wie ganz bedeutet. Ausserdem ist heilig das Gegenteil von profan, was „weltlich“ bedeutet.
Heilig zu sein wird heute oft mit religiösem Zusammenhang erwähnt. Ein Heiliger zum Beispiel, wird als eine Person definiert, die der göttlichen Macht nahe steht. Ausserdem gilt in den zahlreichen Religionen der Welt ein Gegenstand oder ein Lebewesen dann als heilig, wenn es zur göttlichen Sphäre gehört.

Für mich persönlich bedeutet heilig zu sein weder perfekt zu sein noch unantastbar zu sein. Heilig zu sein, das bedeutet für mich wichtig zu sein. Wenn ich beispielsweise sage, dass mir etwas heilig ist, dann will ich damit sagen, dass es von grosser Bedeutung für mich ist. Es muss nicht perfekt sein, sondern  nur perfekt für mich.

Verbindet man heilig nun weiterhin mit der Religion, so kann ich den Sinn des Unantastbaren bereits etwas mehr verstehen. Denn die metaphysische Gottheit, also der heilige Geist, ist in den Religionen das Oberhaupt, der Schöpfer des Kosmos. Durch diese übernatürlichen Fähigkeiten, die kein menschliches Wesen besitzt, wird er unantastbar.
Da Gott auch den ganzen Kosmos leitet und über das Weltgeschehen entscheidet, muss er also auch heilig sein. Denn wenn man nun wieder auf die Etymologie des Wortes zurückgreift, ist Gott wirklich ganz, er ist vollkommen und somit auch perfekt.

Meiner Meinung nach gibt es folglich zwei Bedeutungen für das Wort „heilig“. Auf der einen Seite die persönliche Wichtigkeit von Gegenständen, Personen oder Anderem und auf der anderen Seite die Unantastbarkeit und Perfektion, die auf religiöser Basis durch einen heiligen Geist oder auch Gott symbolisiert werden.



PS: Ich habe eine tolle und interessante Seite gefunden, wo eine spannende Diskussion über "heilig sein" stattgefunden hat ;) schaut doch mal rein!

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Freitag, 2. November 2012

Hier fühle ich mich wohl

Vier weiche Kissen, eine warme Decke, eine Tasse Tee für die kalten Tage und meinen Laptop. Mein Lieblingsplatz ist definitiv mein Bett. Warum? 

In meinem Bett fühle ich mich wohl. Es ist warm und kuschlig und ausserdem ist es so gross, dass ich darin einmal von der einen Seite auf die andere rollen kann. Neben meinem Kleiderschrank ist es wohl das wichtigste und meistbenutzte Möbel in meinem Zimmer. Denn ich gehören zu diesen Personen, die ihre Hausaufgaben auf dem Bett macht und auch auf dem Bett sitzend lernt, aber ich liege auch gerne einfach nur da und höre Musik, schaue mir einen Film an oder lese ein spannendes Buch. Es kann auch vorkommen, dass ich mich nach einem langen Schultag einfach kurz hinlegen will und da könnte ich niemals auf mein Bett verzichten.
Wenn ich in meinem Bett liege fühle ich mich sicher. Meine Familie ist in der Nähe und ich habe ein Gefühl von Geborgenheit. Ausserdem ist es auch ein Rückzugsort, ein Ort, wo man auch mal für sich alleine sein kann, abschalten und einfach nur an sich selbst denken kann.
Das ist wohl auch der Grund, wieso ich mein Bett am liebsten mag. Denkt man beispielsweise an seinen letzten Urlaub zurück und besonders an seine Heimreise, kommt einem das eigene Bett dann nicht immer noch viel bequemer und toller vor als sonst? Wenn ich im Urlaub bin freue ich mich immer auf mein Bett, endlich wieder mein eigenes Bett.

Sei schlau bleib dumm

Sei schlau bleib dumm. Diesen Input habe ich von einer Postkarte in einem Kaffe und da habe ich mir gedacht, dass ich nun darüber bloggen werde.

Zuerst mal will ich auf einen wichtigen Unterschied aufmerksam machen. Schlau ist nicht gleich intelligent. Ich denke, dass man von Natur aus entweder schlau oder nicht schlau ist.
Auch die Dummheit sollte hier vielleicht anders interpretiert werden. Ich habe das so gesehen, dass "dumm" hier unwissend bedeuten soll. Also würde aus "Sei schlau bleib dumm" "Sei schlau bleib unwissend" werden. Was denkt ihr darüber?

Für mich persönlich ist das auf der einen Seite ein sehr guter Ratschlag. Denn wenn man sich vor Augen hält, was in der heutigen Welt alles passiert, ist es nicht schöner einfach naiv und unwissend durchs Leben zu gehen? Man könnte alles durch eine rosarote Brille sehen, so ähnlich wie wenn man frisch verliebt ist. Und genau das will dieser Ratschlag auch bewirken. Man sollte im Unwissen bleiben.

Andererseits jedoch finde ich man sollte mit offenen Augen durchs Leben gehen, das Geschehen um sich herum wahrnehmen und versuchen zu helfen oder zu verändern falls etwas schiefgeht. Denn wo wären wir alle heute, wenn wir ständig nur weggeschaut hätten, im Unwissen geblieben wären? Es stimmt, dass man durch erlangtes Wissen auf einen gewisse Art und Weise „versaut“ werden kann. Doch das ist der Lauf der Dinge, denn das Leben ist kein Ponyhof.