Zuhören ist und war schon immer wichtig. Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen, es ist etwas Gemeinsames und darin liegt auch der Sinn des Zuhörens. Der Eine spricht und der Andere hört zu. Durch das Zuhören, welches nebenbei bemerkt keinesfalls passiv sondern eher aktiv ist, lernt man viel dazu. Sei dies in der Schule, im Gespräch mit den Eltern oder bei einem Klatsch und Tratsch mit Freunden, das Zuhören ist der eine Teil der Kommunikation.
Um ganz am Anfang zu beginnen, kann man an ein Neugeborenes denken, beziehungsweise an ein Kleinkind. Das Kind hat noch keine grosse Ahnung von Sprache und Kommunikation. Es lernt alleine durch Zuhören, was es darf und was nicht, und erlernt durch das Wiedergeben des vorherigen Gehörten selbst zu sprechen. Zuhören ist also nichts das man erlernen muss, es ist viel eher angeboren. Über Männer wird beispielsweise oft gesagt, sie hören nicht gut zu. Das stimmt jedoch nicht ganz, denn sie haben einfach gelernt nur noch das zu hören, was sie wirklich interessiert. Und dieser Aspekt liegt weit in der menschlichen Evolutionsgeschichte zurück. Denn früher mussten die Männer auf die Jagd gehen, sie waren Jäger und Sammler. Und bei der Jagd mussten sie sich auf ein bestimmtes Geräusch konzentrieren. Die Frauen hingegen, sangen Lieder für ihre Kinder oder versuchten, sich mit ihren Geschlechtsgenossinnen zu verständigen.
Auch wenn sich Männer und Frauen in diesem Punkt unterscheiden wird trotzdem klar, dass das Zuhören auch heutzutage unerlässlich ist. Es ist Teil der Kommunikation, ohne welche wie Menschen wahrscheinlich ziemlich unglücklich wären.